Digitale Sichtbarkeit als Arbeitgeber*innen Marke – Wie geht das?

Wünschst du dir mehr Bewerbungen für dein Unternehmen und oder deinen Betrieb, dann kommst du um digitale Sichtbarkeit gar nicht drum herum. Im Bereich der Kundengewinnung investierst du vielleicht sogar schon horrende Summen in dein Marketing, in deine Reichweite, in deine Sichtbarkeit und das ist auch gut, denn ohne Kunden, die deine wichtigste Ressource sind, hast du ja auch keinen Umsatz und dann existiert dein Unternehmen nicht. Also ganz klar Marketing, Kundengewinnung, Umsatzsteigerung, super wichtig.

Aber die nächstwichtigste Ressource sind dann fähige, motivierte, engagierte Mitarbeitende, die deine Kunden eben auch bedienen können. Es ist also total smart von dir als Unternehmer, sich jetzt genau diesen Podcast anzuhören, wo wir darüber sprechen, wie du digital sichtbar wirst. Nicht bloß für Kunden, sondern eben auch für potenzielle neue ArbeitnehmerInnen.

Lass uns in dieser Episode also einmal darüber sprechen, wie du digital sichtbarer wirst als attraktive Arbeitgeber-Marke oder Arbeitgeber-Innen-Marke. Und ich wünsche dir ganz viel Spaß mit dieser Episode.

Schön, dass du eingeschaltet hast zu einer neuen bzw. der zweiten Episode von Hörbar sichtbar. Mein Name ist Sarah Herzog, ich bin deine Gastgeberin in diesem Podcast.

Und hier erfährst du, wie du eine attraktive Arbeitgeber-Innen-Marke aufbaust, wie du digitaler sichtbarer wirst und eben dadurch mehr Bewerbungen für dein Unternehmen oder deinen Betrieb bekommst. Wenn wir über digitale Sichtbarkeit reden, dann kommt auch ganz schnell der Begriff der Reichweite auf, digitale Reichweite. Was ist denn da eigentlich genau der Unterschied?

Wie kannst du diese Begriffe voneinander abgrenzen? Lassen sie sich überhaupt abgrenzen? Und das ist wichtig, dass wir das jetzt vorab einmal gemeinsam klären.

Wenn ich hier von Reichweite spreche, dann meine ich in der Regel die Menge, die Größe der Menschen, die du erreichen kannst. Das sind alle Menschen natürlich, die du kennst, aber die dich gegebenenfalls auch weiterleiten, die dich weiterempfehlen, die, wenn du etwas postest bei Social Media oder in anderen Kanälen, die das weiterleiten, aber auch die Relevanz, in der dich ein Algorithmus bei Social Media zum Beispiel einstuft. Also wie du ausgespielt wirst und Menschen erreichen kannst, die dich noch nicht kennen oder auch über Dritte noch nicht kennen.”

Und dann gibt es den Begriff der Sichtbarkeit. Und da geht es dann viel präziser um die Zielgruppe, die du erreichen möchtest und wie relevant du von dieser Zielgruppe wahrgenommen wirst. Und das ist der ganz, ganz große Unterschied.
In deiner Reichweite, der Größe der Menschen, der Menschenmenge, die du erreist, kann deine Zielgruppe natürlich auch vertreten sein. Und sie sollte da bitte auch vertreten sein. Also bist du für diese Zielgruppe auch dann sichtbar.
Und dann geht es darum, wie relevant ist denn deine Sichtbarkeit? Wirst du da wahrgenommen eher als ach ja, der schon wieder? Oder die schon wieder?

Oder ah ja, da gibt es einen neuen Post. Da gibt es neue Informationen über diese Firma. Das ist aber interessant für mich.
Und da spiegelt sich so dieser Begriff der Sichtbarkeit wieder. Also Reichweite ist die obergeordnete Begrifflichkeit. Und Sichtbarkeit ist dann eher die spezifische, detaillierte, relevante oder für dich als Unternehmer, als Unternehmerin relevante Begrifflichkeit, die wir anstreben, wenn wir mehr Mitarbeitende gewinnen wollen und uns eine Arbeitgeberinnenmarke aufbauen möchten.

So, das erstmal ganz, ganz kurz zur Begrifflichkeit. Wie erreichst du denn langfristig Reichweite? Das ist auch immer eine sehr, sehr spannende Frage.

Vielleicht einmal ganz kurz zum Thema langfristig oder kurzfristig. Kurzfristig geht es natürlich ganz klar über Anzeigen. Du schaltest eine Kampagne und dann hast du kurzfristig viel Reichweite.
Geldhahn aufdrehen, viel Reichweite, Geldhahn zu, keine Reichweite. Und das kann man natürlich machen. Das ist eine Strategie, die man fahren kann und die auch im Recruiting-Prozess durchaus ihre Berechtigung hat.
Aber wir wollen hier in diesem Podcast eine Strategie entwickeln, wie du das eben auch langfristig kannst und ohne den Geldhahn immer an- und abdrehen zu müssen. Und das erreichst du, langfristige Reichweite erreichst du über Content-Marketing.

Content-Marketing ist der Schlüssel zu langfristiger, nachhaltiger Reichweite, unabhängig davon, ob du damit Kunden anziehen möchtest oder neue Mitarbeitende. Was genau ist denn Content-Marketing? Vielleicht kennst du den Begriff noch gar nicht.
Unter Content verstehen wir Beiträge. Beiträge, die du auf deinem Kanal, wie Social Media, wie jetzt zum Beispiel dieser Podcast, wie YouTube, aber auch Blogartikel auf deiner Homepage, die du postest. Und in der Regel wollen wir, dass diese Beiträge auch relevant sind.”

Also einen gewissen Mehrwert für deine Zielgruppe hat oder haben. Wir unterscheiden im Marketing zwischen Short-Term und Long-Term-Content. Und auch das möchte ich dir einmal ganz kurz erklären, was das genau ist.

Short-Term, also Kurzzeit-Content, ist Content, der nicht so lange für dich arbeitet, aber vielleicht im ersten Moment ein bisschen mehr Reichweite erzeugt. Short-Term-Content kann eine Anzeige sein. Geld an, Reichweite hoch, Geld handzugedreht, Reichweite weg.
Aber vor allen Dingen auch Social Media ist in sämtlichen Plattformen, ob es jetzt Instagram, Facebook, TikTok, LinkedIn, whatever ist, gilt als Short-Term-Content-Format oder Kanal. Das bedeutet, du machst hier einen Post und der wird in den nächsten Stunden ausgespielt. Deinen Followern ausgespielt.

Wenn du viel Relevanz für den Algorithmus hast, dann wird dieser Content auch noch Menschen ausgespielt, die dir noch nicht folgen, aber das ist gar nicht so leicht. Da werde ich dir dann auch in der ein oder anderen Podcast-Folge mal etwas mehr zu erzählen. Und nach ein paar Stunden ist dieser Post, den du gemacht hast, nicht mehr relevant.

Der wird nicht mehr ausgespielt. Das heißt, du hast einen Peak von kurzer Reichweite, die du mit einem Social Media Post oder einer Anzeige generieren kannst. Und danach verschwindet dieser Post im Nirvana des Online-Dschungels.
Das heißt, dieser Post kann nicht mehr durch Suchmaschinen gefunden werden. Dieser Post landet irgendwo in deinem Social Media Feed. Und man muss schon wirklich sehr weit scrollen, damit man den wieder findet.

Und deswegen Short Term, der arbeitet nur eine kurze Zeit für dich. Im Gegensatz dazu stehen die Long-Term-Content-Formate. Und das sind Kanäle, auf denen du meistens einen etwas größeren Beitrag postest, oder für den du einen größeren Beitrag produzierst.

Und das sind Kanäle oder Plattformen wie ein Podcast, wie ein YouTube-Kanal oder eben auch ein SEO-optimierter Blog-Artikel. Die dauern zwar in der Produktion vermeintlich ein bisschen länger und haben vielleicht auch anfänglich nicht diesen Peak an Reichweite, der erzeugt werden kann, zum Beispiel durch einen Social-Media-Post oder durch eine Anzeige, aber sie haben den ganz großen Vorteil, dass sie langfristig für dich arbeiten. Denn ein gut geschriebener Blog-Artikel kann auch noch in Jahren von Google gefunden werden, wenn man danach einen bestimmten Begriff sucht.

Ein gut produziertes YouTube-Video kann auch nach Jahren noch relevant sein und von der eigenen YouTube-Seomachine, die ja auch mit Google zusammenhängt, immer noch gefunden werden und täglich auch mehrere tausend Leute auf deinen Kanal spielen. Gleiches gilt für einen Podcast. Ein Podcast, eine Podcast-Folge kann auch noch relevant für neue Zuhörer sein.

Wenn ich diese Podcast-Folge hier heute online stelle und es ist die zweite Podcast-Folge, die wird jetzt heute wahrscheinlich, wird diese Folge noch nicht so häufig gehört werden. Aber in einem halben Jahr, wenn da 50 weitere Folgen sind und sich da jemand durchhört, kann genau diese Podcast-Folge relevant sein für jemanden, der sich entscheidet, okay, ich möchte mit Sarah zusammenarbeiten, der schreibe ich jetzt mal eine E-Mail. Und das kann Short-Term-Content für dich eben nicht liefern.

Also, dass du das einfach einmal so als von der Begrifflichkeit her kennst, Short-Term-Content versus Long-Term-Content. Ganz klar, die Masse macht es. Große Accounts wirken automatisch relevanter, sind präsenter, können besser gefunden werden, weil einfach mehr Keywords da sind.

Und die generieren daher automatisch mehr Reichweite. Sie wirken seriöser. Kannst du dich ja auch selber mal fragen, wie wirkt jetzt dieser frische Podcast auf dich mit der zweiten Folge?
Und wie würde er auf dich wirken, wenn das jetzt die 200. Folge wird? Oder die 200. Folge, die du jetzt hören würdest. Gleiches gilt für einen Social-Media-Kanal. Wenn du da einen Kanal hast, wo drei Posts sind, wie vertrauenswürdig wirkt das auf dich?
Wie seriös und verlässlich wirkt diese Marke auf dich? Wenn du im Vergleich dazu einen Kanal dir anschauen würdest oder einen Account, der halt schon 300 Posts hat. Das für dich als kleine Frage im Hintergrund.

So, jetzt wollen wir das Thema Reichweite aber mal ein bisschen zurückfallen lassen und uns die Relevanz für deine Zielgruppe angucken. Also deine Sichtbarkeit. Wie wirst du innerhalb deiner Zielgruppe sichtbar und relevant?

Und das funktioniert über Vertrauensaufbau. Vertrauen aufbauen für dich oder in dich als Arbeitgeberinnen-Marke. Das schaffst du im Content-Marketing natürlich über Storytelling.
Storytelling heißt Geschichten erzählen. Echte Geschichten erzählen aus deinem Unternehmen. Echte Gesichter zeigen, nicht bloß ein Logo.
Wir vertrauen Menschen, wir vertrauen großen Marken vielleicht auch. Hinter Coca-Cola brauchen wir jetzt vielleicht auch kein Gesicht mehr, aber ich bezweifle jetzt, dass du schon die Größe von Coca-Cola hast. Also das heißt, deine Marke braucht ein Gesicht, ein vertrauenswürdiges Gesicht, eine Geschichte, die zu diesem Gesicht passt, die hinter die oder ein Gesicht, was hinter dieser Geschichte steht.

Du als Unternehmensgründerin, du als Unternehmensleiterin bist gefragt sichtbar zu sein, dich nahbar zu zeigen, dich echt zu zeigen, authentisch zu sein und für dein Unternehmen einzustehen, da zu stehen. Es braucht gute Fotos, es braucht Einblicke hinter die Kulissen, es braucht Testimonials, also in Anführungszeichen vielleicht jetzt nicht Kundenstimmen, obwohl das natürlich auch relevant sein kann für potenzielle Mitarbeitende, dass sie einfach wissen, dass deine Kunden zufrieden sind mit deiner Arbeitsleistung. Aber ich meine jetzt hier eher Mitarbeitende befragen.

Und das alles kannst du in deinem Content, in deinem Content-Marketing einfließen lassen. Und das baut Vertrauen in dich als Arbeitgeber in Marke auf. Und Vertrauen alleine oder Vertrauen lässt sich nicht nur durch Storytelling, durch echte Gesichter, durch Nahbarkeit, durch Echtheit erzeugen, sondern eben auch durch Kontinuität und Verlässlichkeit.

Was ich eben bereits gesagt habe, große Accounts wirken automatisch seriöser. Die wirken automatisch vertrauensvoller, weil man das Gefühl hat, okay, da zeigt jemand Willen. Da will jemand sich zeigen.”

Da will jemand sichtbar sein. Da steht jemand ein für das, was er sagt. Da steht jemand ein für seine Firma.
Und das nicht nur mal kurz, weil irgendjemand gesagt hat, hey, wir müssen hier nochmal was posten, sondern da ist eine Beständigkeit hinter. Beständigkeit erzeugt Vertrauen. Beständigkeit erzeugt Verlässlichkeit.

Und wenn du dir eine Marke aufbauen möchtest, eine Arbeitgeber in eine Marke aufbauen möchtest, dann geht das nicht ohne Beständigkeit. Dann geht es nicht ohne Verlässlichkeit. Und das bedeutet, es reicht nicht, ab und zu mal zu posten.

Einmal in der Woche einen Social Media Post von der Bratwurst am Freitagnachmittag, wo die Mitarbeitenden sich freuen, dass sie bald Wochenende haben. Das ist nicht das Ziel, sondern es geht darum, relevanten Content zu produzieren für deine Zielgruppe, also potenzielle ArbeitnehmerInnen. Und es geht darum, kontinuierlich und verlässlich abzuliefern und da ein Format zu wählen, was sinnvoll, effizient und auch meiner Meinung nach langfristig für dich funktioniert.

So, das waren jetzt ziemlich viele Informationen für eine Folge. Ich fasse das nochmal ganz kurz für dich zusammen. Wir haben darüber gesprochen, dass digitale Sichtbarkeit eigentlich unumgänglich ist, wenn du dir eine ArbeitgeberInnen-Marke aufbauen möchtest.
Wir haben darüber gesprochen, was Reichweite ist und was Sichtbarkeit ist. Reichweite ist der übergeordnete Begriff, also die Menge an Menschen, die rein theoretisch mit dir in Berührung kommen können und Sichtbarkeit ist eher die Relevanz innerhalb deiner Zielgruppe oder wie relevant du in deiner Zielgruppe wahrgenommen wirst. Reichweite erreichen wir über Content-Marketing, langfristig vor allen Dingen über Long-Term-Content-Formate, die zwar etwas aufwendiger zu produzieren sind, aber nachhaltig und langfristig für dich arbeiten.

Und diese Langzeit-Content-Formate bespielen wir mit Beiträgen, in denen du dich als Unternehmensführung authentisch, ehrlich, echt nahbar zeigst und präsentierst, in der du mit deinem Gesicht, mit deiner Geschichte, mit deiner Unternehmensgeschichte sichtbar wirst, dich zeigst, Einblicke hinter die Kulissen gibst. Und das eben verlässlich und kontinuierlich, also nicht nur ab und zu mal, sondern konsequent durchgezogen. Das sind die Schlüsse zu Reichweite und Sichtbarkeit.

Wenn du jetzt hier schon den ein oder anderen Aha-Moment hattest, dann freue ich mich natürlich, wenn du diesen Podcast abonnierst und gerne auch eine 5-Sterne-Bewertung da lässt. Da gibt es so ein paar Sternchen, die kannst du da gerne mal füllen. Dann hilfst du mir nämlich auch, Reichweite und Sichtbarkeit aufzubauen.

Und vielleicht kennst du ja sogar jemanden, der diese Podcastfolge jetzt unbedingt mal hören sollte oder vielleicht eben auch den ganzen Podcast hören sollte. Und dann gibt es da auch so einen kleinen Button, wo man diesen Podcast oder diese Episode direkt teilen kann. Und wenn du das machen würdest, dann bedanke ich mich viel, viel mal, dass du mir hilfst, eben mehr Reichweite aufzubauen und mehr Menschen mit diesem Podcast zu erreichen.


Ich danke dir auch so, dass du bis zum Ende zugehört hast. Und in den nächsten Episoden von hörbar sichtbar schauen wir uns dann mal die einzelnen, sag ich mal, Methoden an, wie du denn jetzt mehr Reichweite aufbauen kannst. Also die einzelnen Formate.
Bleib also gespannt und wir hören uns in der nächsten Episode von hörbar sichtbar wieder.

Hi, ich bin Sarah

als Copywriterin, Podcasterin & kreative Content Strategin

unterstütze ich Handwerksbetriebe, mit starken Texten, Storytelling und einem eigenen Betriebspodcast online zu überzeugen und sich als attraktive Arbeitgeber:innen-Marke zu präsentieren, ganz ohne zeitaufwendiges Social Media. 

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